Bei Verstopfung MOVICOL®:

Unverwechselbar. Wie Sie.

Verstopfung: Wer ist betroffen?

Verstopfung: Wer ist betroffen?

Verstopfung bei Kindern: Kinder Ecke

Verstopfung bei Kindern: Kinderecke

Verstopfung bei Schwangeren

Verstopfung bei Schwangeren

Verstopfung bei �lteren

Verstopfung bei älteren

Verstopfung schon im Kindesalter?

Wenn die Kleinen mal nicht Groß können, ist das oft eine Belastung für die ganze Familie. Das ist verständlich, dennoch besteht dazu kein Grund. Verstopfungen bei Kindern sind in der Regel harmlos und gut in den Griff zu bekommen. Hierzu bedarf es aber viel Verständnis und vor allem Zeit.

Verstopfung bei Kindern – ein häufiges Problem

Die meisten Kinder leiden von Zeit zu Zeit an einer Verstopfung. Wie allgegenwertig dieses Problem im Kindesalter ist, zeigen diese Zahlen:1, 2

Definition der Verstopfung

Allgemein gelten für die Definition der Verstopfung folgende Punkte:

Aber auch ein täglicher Stuhlgang mit nur kleinen Mengen kann auf eine Verstopfung hindeuten.

Definition der Verstopfung

Bei einer Verstopfung verweilt der Stuhl zu lange im Darm. Auf diese Weise wird dem Speisebrei zu viel Wasser entzogen. Er wird mit der Zeit immer härter. Das Ergebnis: Eine Entleerung findet zu selten statt und ist meist schmerzhaft und oft nur unter starkem Druck überhaupt möglich. Eine einmal gemachte schlechte Erfahrung und Schmerzen bei der Entleerung führen oft dazu, dass das Kind beim nächsten Mal aus Angst länger einhält. Ein Teufelskreis beginnt.

Ursachen für eine Verstopfung

Die meisten Kinder, die an Verstopfung leiden, sind körperlich völlig gesund und haben einen ganz normalen Darm. Haben Kinder jedoch einmal schmerzhafte Erfahrungen beim Stuhlgang gemacht, halten sie aus Angst vor erneuten Schmerzen ihren Stuhl oft ein. Daneben gibt es aber noch eine Reihe an weiteren möglichen Ursachen:

  • Das Kind schämt sich, eine öffentliche Toilette zu benutzen
  • Die Toilette ist schmutzig oder das Kind ist dort nicht ungestört (z.B. in der Schule)
  • Das Kind möchte seine Aktivitäten, z.B. ein Spiel, nicht unterbrechen

Natürlich können auch alle Umstände, die bei Erwachsenen eine Verstopfung hervorrufen, bei Kindern ursächlich sein, z.B.:

  • Verhalten/Gewohnheiten (wenig Bewegung, zu hektische und ballaststoffarme Ernährung)
  • Grunderkrankung, die mit einer Verstopfung einhergehen kann
  • Einnahme bestimmter Medikament, die eine Verstopfung verursachen können

Ein Sonderfall – Impaktbildung

Bei einer Impaktbildung kommt es durch eine länger andauernde unbehandelte Verstopfung zu fortschreitendem Wasserentzug und in der Folge zu einer Ansammlung von sehr harten Kotsteinen im Enddarm. Diese reizen die Schleimhaut und führen zur Bildung weicher Stuhlmengen, die bei Druck an den Stuhlballen vorbeifließen und sich entleeren (Stuhlschmieren).

Chronische Obstipation

Wenn der Stuhl Ihres Kindes dauerhaft (länger als 3 Monate) klein, fest und Pellet-ähnlich ist, wenn ihr Kind über einen längeren Zeitraum weniger als zweimal pro Woche oder schmerzhaften Stuhlgang hat, könnte Ihr Kind unter chronischer Obstipation leiden und sollte dringend einem Arzt vorgestellt werden.

Chronische Obstipation

Hinweise deuten – Verstopfung erkennen

Gerade bei kleinen Kindern, bei denen man noch einen sehr genauen Einblick in die Verdauungsgewohnheiten hat, sind Eltern schnell beunruhigt, wenn sie mal einen Tag nicht abführen. Aber wann hört eine noch normale Verdauung bei Kindern auf und wann fängt eine Verstopfung an?

Was ist normal?

Für die verschiedenen Altersgruppen kann man „normal“ ganz grob so zusammenfassen:3

Alter„normal“
SäuglingeEntleerungen bis zu 5-mal am Tag in die Windel sind normal.
Kinder bis 6 Jahre1- bis 2-mal pro Tag
ab 6 JahreMit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit des Stuhlgangs ab, die Stuhlmenge wird größer und der Stuhl fester.

Anzeichen & Symptome bei Kindern

Hier sind einige Hinweise aufgeführt, auf die Sie achten sollten und die Sie daran denken lassen sollten, dass Ihr Kind eventuell an einer Verstopfung leidet:

  • weniger Stuhlgänge als üblich
  • Schmerzen und Anstrengung beim Stuhlgang
  • Bauchschmerzen
  • kleine, trockene, feste Stühle
  • Vermeiden des Toilettenbesuchs
  • fehlender Stuhldrang
  • das Gefühl, immer noch zu „müssen“
  • wunder Popo
  • unangenehmer Geruch

Leidet Ihr Kind an einer schwerwiegenderen Form der Verstopfung, kann es zusätzlich zu folgenden Symptomen kommen:

  • Harntröpfeln/InkontinenzDer gefüllte Darm kann auf die Blase drücken und zu unkontrollierten Harnabgängen führen.
  • Auslaufen von StuhlFlüssiger oder flockiger Stuhl, der sich hinter einer Blockade bildet, kann an der Stuhlmasse vorbei in die Unterwäsche auslaufen.
Denken Sie bitte daran
Denken Sie bitte daran: Verstopfung ist ein Zustand, der sich verschlechtern kann, wenn er nicht angemessen behandelt wird. Falls Ihr Kind Probleme damit hat, zögern Sie nicht, ärztlichen Rat einzuholen.

Was tun, wenn ihr Kind unter Verstopfung leidet?

Wenn Sie deutliche Anzeichen wahrnehmen, dass Ihr Kind unter Verdauungsproblemen leidet, sollten Sie aktiv werden. In den meisten Fällen steckt zwar kein ernsthaftes Problem dahinter, aber die Kinder leiden oft sehr darunter.

Erstmaßnahmen ergreifen

Sollten Sie den Eindruck haben, dass ihr Kind unter einer Verstopfung leidet, kann oft zunächst einmal mit einfachen Mitteln gegengesteuert werden:

Wann ist ein Arztbesuch notwendig?

Sie sollten mit Ihrem Kind einen Arzt aufsuchen, wenn die Verstopfung länger anhält oder wenn:

Wie könnte eine Behandlung durch den Arzt aussehen?

Damit die Behandlung erfolgreich sein kann, muss der Darm zunächst einmal entleert werden. Hierzu können je nach Schweregrad und Leidensdruck rektal Zäpfchen, Mikroklistiere oder Klysmen eingesetzt werden.
In den meisten Fällen gelingt eine Darmentleerung aber durch die Gabe von Abführmitteln (Laxanzien), die durch den Mund eingenommen werden. Der enthaltene Wirkstoff Macrogol (plus Elektrolyte) bindet das Wasser, mit dem er verabreicht wird, und macht so den Stuhl weich, sodass er schmerzfrei abgesetzt werden kann. Um auch langfristig wieder eine normale Darmtätigkeit zu erreichen, empfehlen Kinderärzte oft über einen längeren Zeitraum die Einnahme macrogolhaltiger Laxanzien, wie z.B. MOVICOL® Junior Schoko.

Prophylaxe-Maßnahmen

Um ihr Kind vor einer erneuten Verstopfung zu bewahren, sollten Sie mit Ihrem Arzt über geeignete Maßnahmen zur Propyhlaxe sprechen. Ein Toilettentraining kann ein erster Ansatzpunkt sein:

Allgemein gilt, dass die Einhaltung von
3 Regeln oft schon die entscheidende
Basis der Prophylaxe bildet:4

  1. ballaststoffreiche Ernährung
  2. ausreichend Trinken
  3. ballaststoffreiche Ernährung
  4. Inaktivität vermeiden
Kindergruppe
  1. 1 Schneider JY. Obstipation bei Kindern und Säuglingen. DAZ 2008; 42: 106
  2. 2 Müller P, Heyland K. Abklärung und Therapie der Obstipation im Kindesalter. Paediatrica 2011; 22: 25-26
  3. 3 Verstopfung durch falsche Ernährung und wenig Bewegung. www.kinderaerzte-im-netz.de 3/2008
  4. 4 Andresen Vetal. S2k-Leitlinie Chronische Obstipation: Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie. Z Gastroenterol 2013; 51: 651-672

MOVICOL® Erfahrungsberichte

Viele Eltern fühlen sich mit den Verdauungsproblemen ihres Kindes allein gelassen.
Dabei ist Verstopfung gerade bei Kindern ein weit verbreitetes Problem:

Zu den Erfahrungsberichten: